[Rezension] „Die Nacht gehört mir“

[Rezension] „Die Nacht gehört mir“

29. März 2018 Aus Von Mohiniandgrey

Details zum Buch:

Titel: Die Nacht gehört mir
Autorin: Lilyan C. Wood
Cover: Formlabor
Dark Diamonds Verlag
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinungsdatum: 22. Februar 2018
Anzahl der Seiten: 444

Inhalt:
Seit ihre Eltern bei einem Vampirangriff ums Leben kamen, sehnt sich
Abony Van Helsing, die letzte Nachfahrin des berühmtesten Vampirjägers
auf Erden, nach Rache. Sobald die Sonne untergeht, streift sie durch die
Straßen Warwicks, um finstere Wesen zur Strecke zu bringen und den
Mörder ihrer Eltern zu finden. Bis sie eines Nachts durch einen
unvorhergesehenen Fehler direkt in einen maskierten Vampir hineinläuft
und nur knapp mit dem Leben davonkommt. Zurück bleibt nicht nur das
Gefühl seiner starken Arme, sondern auch eine allererste Spur. Diese
führt Abony zum berüchtigten Warwick Castle – einem Schloss, in dem
einst eine mächtige Adelsfamilie gelebt hat. Oder es immer noch tut…
 
Cover:
Das „N“ auf dem Cover ist sehr dominant und dadurch sticht auch die Frau mehr in den Vordergrund. Mein zweiter Blick wurde sofort auf die Schemen in Hintergrund gelenkt, die dem düsteren Cover etwas vages geben. Man fragt sich was in den Schatten lauert. Der lilane Umhang in den die Protagonisten gehüllt ist, ist ein schöner farblicher Akzent.

Erster Eindruck zum Buch:
Der Prolog hat es in sich und wirft sogleich viele Fragen auf. Man liest aus Abonys Sicht und hat so Einblick in verschiedene Situationen, in denen nicht nur sie im Vordergrund steht, da viel beschrieben wurde. Ich kam gut voran beim Lesen und die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

Protagonisten:
Abony ist sehr rebellisch und stur. Die Etikette ihrer Zeit hat sie geschickt gelernt zu umgehen. Ihre Widerspenstigkeit bringt sie gerne in brenzlige Situtationen, in denen ihr Kampfgeist die Rettung ist. Ich habe sie meist als angenehm empfunden beim Lesen.
Der maskierte Vampir in den Abony läuft, ist undurchschaubar, geheimnisvoll und voller unentdeckter Mysterien. Sein Verhalten ist oft zwiespältig, aber es ist deutlich zu spüren was ihm wichtig ist und sein Interesse weckt.

Meine Meinung:
Es war gut, aber konnte mich nicht vollkommen überzeugen. Anfangs war es toll zu sehen wie Abony ihr Ziel vor Augen hat und taff war, aber im Laufe der Geschichte trat mir etwas anderes zu sehr in den Vordergrund. Es war als würde sie sich etwas selbst verlieren. Und ab dem Moment habe ich die Verbindung zu Abony grösstenteils verloren. Die Idee hinter der Geschichte und die Zeit in der sie spielt, fand ich klasse, da es mal etwas anderes zu lesen war. Durch die kleinen Details, ist es der Autorin gelungen alles bildlicher zu machen für mich als Leserin.

3 Sterne