Rezension zu „Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden“

Rezension zu „Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden“

14. Mai 2016 Aus Von Nicky Mohini

„Flucht aus Camp Eden“ ist der Start einer spannenden Trilogie.

Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Die Vertriebenen – Flucht aus Camp Eden
Autor: Kevin Emerson
Verlag: Heyne fliegt

Preis: 8,99 €
Erscheinungsdatum: 12. Oktober 2015
Anzahl der Seiten: 432

Serie: Die Vertriebenen

Rezension

Eine Welt in der Zukunft, die durch Klimakatastrophen kaum noch bewohnbar ist. Die Sonne ist so aggressiv, dass man nicht mehr unter ihr leben kann. Daher haben die Menschen Kuppeln gebaut, in denen sie nun leben.
Owen ist das erste Mal im Feriencamp und als er bei einem Tauchunfall fast ums Leben kommt, ändert sich plötzlich alles. Er entdeckt Fähigkeiten an sich, die er nicht versteht und die ihm eigenartig vorkommen. Wie konnte er den Unfall überleben? Wieso darf er niemandem die genauen Details des Unfalls erzählen? Wieso will Lilly, dass er stillschweigen bewahrt?
Nach und nach kommen Owen und Lilly einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur. Ihre Gegner schrecken vor nichts zurück. Doch wer ist Freund, wer ist Feind? Wem können sie vertrauen und woher kommen die Fähigkeiten?

Das Cover hat mir von Anfang an richtig gut gefallen. Die Farben sind toll und mystisch.
Es zeigt Owen und Lilly, die beiden Hauptprotagonisten. Im Hintergrund kann man das Feriencamp erahnen, in dem die beiden sich kennenlernen. Umrahmt wird das Cover von geheimnisvollen Zeichen.

Owen ist kein typischer Mädchenschwarm und fühlt sich von den Jungen eher ausgeschlossen. Sein Unfall macht die Situation nicht besser und die anderen machen sich über ihn lustig.
Als er Lilly trifft ist er sehr verunsichert.

Lilly ist eine tolle Hauptfigur. Sie nimmt nichts einfach so hin, denkt viel über die Welt und das Geschehen nach und versucht eine Lösung zu finden. Sie ist liebenswert, vertrauensvoll und eine gute Freundin, mit der man auch Spaß haben kann.

Im Laufe der Geschichte lernen Owen und Lilly sich besser kennen. Die beiden ergänzen sich gut und harmonieren miteinander. Man merkt, wie Owen nach und nach aufblüht.

Ich mag Bücher, die in der Zukunft spielen. Ich finde es sowohl erschreckend als auch atemberaubend zu lesen, wie die Welt einmal aussehen könnte und in „Die Vertriebenen“ finde ich die Welt sehr beängstigend. Ich frage mich immer, ob wir auch mal an so einen Punkt kommen werden und wie unsere Welt in der Zukunft aussehen wird.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte zeigt tolle Ansätze, jedoch konnte mich das Buch nicht packen. Es ist gut und spannend und ich freue mich auch auf die anderen beiden Teile, aber irgendetwas hat mir gefehlt, um mich komplett mitzureißen.
Es ist eine interessante Geschichte, aus der man aber noch etwas mehr hätte herausholen können.

3,5 Sterne