[Rezension] „Sog der Finsternis“

[Rezension] „Sog der Finsternis“

28. September 2017 Aus Von Mohiniandgrey

Details zum Buch:

Titel: Sog der Finsternis
Autorin: Anke Unger
Cover: formlabor
Dark Diamonds Verlag
Preis: 3,99 € E-Book
Erscheinungsdatum: 28. September 2017
Anzahl der Seiten: 346

Reihe: Die Chroniken der Götter #3

Inhalt:
Würdest du Seelen opfern, wenn es deinem Zweck nutzen würde? Als die Magierin Areshva erfährt, dass genau das muss, um die
Göttin des Lichts wieder an die Macht zu bringen, ist sie hin- und
hergerissen zwischen dem verzweifelten Verlangen nach Licht in ihrem
Leben und dem gefährlichen Sog der Finsternis. Den Kampf in ihrem
Inneren vermag allein Fürst Silvrin von Aravenna zu beenden – der Mann,
der ihr Herz zum Rasen bringt. Eingekerkert von niemand Geringerem als
ihrem Vater kann nur die temperamentvolle Magierin ihn befreien…

Cover:
Dieses mal ist Areshva weniger kämpferisch abgebildet. Ihre Pose erinnert mich an jemanden der sich selbst schützen, vor einem möglichen äußeren Einfluss. Auch ihre Aufmachung ist weniger düster, sondern hell und reiner.

Erster Eindruck zum Buch:
Anders als gedacht, liest man erstmal etwas von Pirina und den Auswirkungen von Silvrins und Areshvas Aufeinandertreffen. Das hat mich für einen Moment etwas irritiert, doch dann fand ich es interessant.

Protagonisten:
Pirina ist fest von ihr Vorhaben überzeugt, das Gute in ihrem Herzen ist ein toller Begleiter für schwere Zeiten. Ich war von ihrer unerschüttlichen und hartnäckigen Art beeindruckt, weil sie trotzdessen immer ein Lichtblick für mich dargestellt hat.
Areshva hat mit so einigen Rückschlägen zu kämpfen, was sich stark in ihrem Verhalten bemerkbar macht. Man merkt sehr deutlich das es für sie immer schwerer wird an ihrem alten Ich festzuhalten. Sie verliert sich selbst nach und nach und das ist für mich die eigentliche Bedrohung.
Silvrin steht nicht so sehr im Vordergrund so wie man es von Band 2 kennt, aber er hat so sein Paket mit sich herumzuschleppen und ahnt nicht welche Gefahr auf ihn zukommt.

Meine Meinung:
Areshva erlebt man düsterer und sie wirkt auf mich wie eine Gejagte. In ihrem Herzen möchte sie gute Dinge tun, doch muss dadurch gehörig von ihren Prinzipien abweichen. Allgemein war die Stimmung im Buch ernster und schwermütiger, doch das passte perfekt zum Inhalt. Es nimmt nicht so schnell an Spannung ab, und wenn man glaubt zu wissen in welche Richtung das Ganze geht, schmeißt die Autorin nochmal alles über den Haufen und man sitzt ratlos da. Ich fühle mir Pirina, Areshva und Silvrin mit, denn obwohl jeder den für ihn vorgesehenen Weg geht, so treffen sie immer wieder aufeinander, als wäre ihr Schicksal miteinander verbunden. Kämpferisch, überraschend und eine tolle Atmosphäre in die man gerne eintaucht. Ich freue mich auf den finalen Band der Reihe und darauf, wie sich hoffentlich noch alles zum Guten wendet schlussendlich.

5 Sterne