Rezension zu „Season for Scandal“
Girls support Girls im 19. Jahrhundert mit Geheimnissen, Spannung und einer Prise Gefahr – Willkommen in der Agency for Scandal.
Daten zum Buch:
Titel: Season for Scandal –
Autor: Laura Wood
Verlag: Fischer Sauerländer
Cover: Mercedes deBellard | Dahlhaus & Blommel Media Design
Preis: Paperback 15,90 € | eBook 12,99 € | Hörbuch 20,95 €
Erscheinungsdatum: 23. April 2025
Anzahl der Seiten: 432
Serie: Agency for Scandal
Band: 2
Bewertung: 4 Sterne
Marigold Bloom ist eine wahre Geschäftsfrau. Mit voller Hingabe führt sie den Blumenladen ihrer Familie und ihre Ambitionen scheinen keine Grenzen zu kennen. Mit ihrem Selbstbewusstsein ist sie manchen Menschen ein Dorn im Auge, weil sie sich für eine Frau im 19. Jahrhundert damit eher unangemessen verhält. Dies ist auch der Grund, warum Simon die Verlobung mit ihr löst. Als wäre das nicht schon genug, will Simons Vater, der gleichzeitig der Vermieter des Blumengeschäftes ist, ihr den Laden wegnehmen.
Unverhofft bekommt sie Hilfe von Oliver Lockhart, der sie an die Agency for Scandal verweist. Genau dieser mürrische Mann soll in ihrer ersten großen Mission ihren Verlobten spielen. Denn Olivers verlorengeglaubte Schwester soll plötzlich wieder aufgetaucht sein und ihr winkt ein großes Erbe. Das Finkennest ermittelt um herauszufinden ob sie wirklich diejenige ist, die sie zu sein scheint. Neben ihrer wichtigen Aufgabe muss Mari sich eingestehen, dass sie die Zeit mit Oliver mehr genießt, als sie sollte und so geht es nicht mehr nur um die Mission, sondern auch um ihr Herz …
Marigold ist eine absoluter Powerfrau. Ich finde es bewundernswert, wie sie das Geschäft der Familie führt, sich nicht scheut, neue Wege in der Blumenzüchtung, oder auch als Detektivin mit den Finken zu gehen. Mit ihren schlagfertigen Aussagen hat sie mich so oft zum Lachen gebracht. Doch Mari hat auch eine weiche, unsichere Seite, die mich sehr berührt hat.
Und auch Oliver ist mir ans Herz gewachsen. Nach Außen scheint er mies gelaunt und lässt nicht in sein Innerstes blicken. Doch mit der Zeit taut er ein wenig auf und man kann ihn nur mögen. Den ein oder anderen Lacher verdanke ich ihm.
Schon im ersten Teil mochte ich die Idee, dass Frauen sich im 19. Jahrhundert umeinander kümmern und zusammenhalten, um Unterdrücker zu bestrafen und große Intrigen ans Licht zu bringen. Dies war auch in „Season for Scandal“ wieder der Fall. Ich fand es super, dass ich auch von Izzy, Max und den anderen Finken lesen durfte. Ich hatte eine tolle Lesezeit, habe aber auch immer auf dem Moment gewartet, dass das Buch mich richtig packt und komplett überzeugt. Dennoch habe ich die Geschichte genossen und empfehle sie auf jeden Fall weiter.