[Rezension] Between Fading Stars

[Rezension] Between Fading Stars

28. Januar 2026 0 Von Grey

DAMALS​ habe ich ihn verlassen, um mich selbst zu retten. JETZT muss ich ehrlich sein, um uns zu retten.

Details:

Between Fading Stars

Anna Savas

Lyx Verlag

11,99 € E-Book / 16,00 € Broschiert / 24,00 € Hardcover / 22,95 € Hörbuch

09. Dezember 2025

528 Seiten

London is Lonely # 3

3,5 Sterne

DAMALS​ habe ich ihn verlassen, um mich selbst zu retten

JETZT muss ich ehrlich sein, um uns zu retten.

DAMALS​ habe ich sie nicht aufgehalten, als sie gegangen ist.

JETZT muss ich sie festhalten, wenn ich sie nicht wieder verlieren will.

JETZT können wir wieder wir sein, wenn wir mutig genug sind.

Ich war seit dem Ende des letzten Bandes gespannt wie es mit Wes weitergeht und es wird nicht lange um den heißen Brei geredet und man stürzt sich ganz in die Geschichte rund um den Buchverlag.

Verletzliche Protagonisten, die Gedanken haben die viele auf die ein oder andere Weise nach empfinden können. Weniger gut fand ich die Art und Weise wie sie manche Situationen gehandhabt haben, da es mir zu trotzig und kindisch wirkte, als wären sie nicht in der Lage über den Tellerrand zu blicken. Für meinen Geschmack schwächelt die Reihe etwas von Band zu Band, der Zauber ging nach und nach etwas verloren. Der Eindruck hat sich zwar dann noch etwas gewendet für mich und ich habe auch ein Stück der alten Magie wieder gefunden und doch fehlte mir etwas. Der Schreibstil, das Thema und die Schauplätze, mit all seinen Details zur Arbeit in der Buchwelt, haben mir durchweg gefallen. Es war eine tolle Buchreihe, in der die Liebe zum Buch spürbar war. Für mich waren in diesem Band der Reihe waren die Nebencharaktere für mich die Stars. Adam, Maddie und Poppy haben mir bei ihren Dialogen viel Spaß bereitet. 

Wes hat noch sehr zu kämpfen, mit allem was ihm geschehen ist und seine Gefühle und Gedanken waren für mich sehr gut nachvollziehbar. Er zeigt sich sehr stur und stolz, was ich von ihm in dem Ausmaß auch noch nicht kannte. Ich habe mich dabei erwischt den „alten“ Wes zu vermissen, da er sich nicht oft genug gezeigt hat. Nicht der vor den einschneidenden Erlebnissen, sonder derjenige der weniger verkopft wirkt. Sein „Verloren sein“ war deutlich heraus zu lesen.

Mit Liz tat ich mir etwas schwer, sehr von Zweifeln geplagt, wirkte sie auf mich oft gefangen in ihren eigenen Gedanken. In den Momenten wo sie aus diesem Muster ausbricht, bekommt man einen schönen Eindruck, was für eine tolle Person in ihr steckt. Eine Person die voller Leidenschaft für ihren Beruf ist. Leider wurde mir ihre Unsicherheit und das Gedankenkarussell, das sich sehr oft wiederholte auf wenig Seiten, war mir dann doch zu häufig. Natürlich ist es wichtig und richtig das was in ihr vorgeht nachvollziehen zu können, aber es war mir persönlich zu sehr thematisiert.