[Rezension] Conversion: Zwischen Göttern und Monster

[Rezension] Conversion: Zwischen Göttern und Monster

13. Januar 2022 0 Von Grey

Ich bin Skya und stamme von der Insel Diés. Dieser Satz kam mir bis vor Kurzem ohne Zögern über die Lippen. Aber … alles hat sich als einzige Lüge herausgestellt – und die größten Offenbarungen stehen uns noch bevor.

Details zum Buch:
Conversion: Zwischen Göttern und Monstern
C.M. Spoerri & Jasmin Romana Welsch
4,99 € E-Book / 12,99 € Taschenbuch
Sternensand Verlag

02. Oktober 2017
438 Seiten
Conversion #2
4 Sterne


Ich bin Skya und stamme von der Insel Diés. Dieser Satz kam mir bis vor Kurzem ohne Zögern über die Lippen. Aber … alles hat sich als einzige Lüge herausgestellt – und die größten Offenbarungen stehen uns noch bevor. Was hat es mit den Deimos und Alba auf sich? Monster, die zum Töten erschaffen wurden, von Menschen, die Gott spielen? Was ist meine Rolle in dieser fremden Welt, die wir als Rettung angesehen haben und die uns dennoch alle Hoffnung nimmt? Ich habe noch keine Antworten auf meine Fragen erhalten, aber ich werde nicht aufgeben, bis ich die Wahrheit kenne. Warum ich diesen Monolog führe? Weil … Ich weiß nicht, was mit Zero los ist. Ich erkenne ihn nicht wieder. Er verändert sich, macht mir Angst. Da ist diese Hitze, die ihn innerlich aufzufressen droht, und ich befürchte, dass ich ihn verliere. Ich muss ihm helfen. Es gibt immer einen Weg. Immer.


Die Gestaltung des Innenlebens bei dem der Text etwas aufgelockert wird, gefällt mir gut, durch diese kleinen Dingen, wurden manche Informationen noch bildlicher. Es startet auch sofort spannend und man schaut gebannt auf die Seiten.


Wer in Band 1 dachte Skya sei zu gutmütig, wird sehr überrascht werden, wieviel Mut und Kampfeswillen wirklich in ihr steckt. Sie ist eigensinnig, aber steht für ihre Freunde ein wie kaum jemand anderes.
Zero fand ich schon vorher klasse, in diesem Band muss ich zugeben das er mir manchmal etwas zu anstrengend und Testostoron geladen war, anstatt unterhaltsam. Beschützerinstinkt hin oder her.
Taffe Charaktere, einzigartig und stark. Nicht nur Zero und Skya sind so. Auch andere in diesem Buch vorkommende Personen tragen diese Eigenschaften in sich.


Einige Informationen habe ich nicht erwartet und ich konnte gut nachvollziehen was in den Protagonisten vorgeht. Für mich haben die Autorinnen einen tollen Abschluss für die Dilogie geschaffen, genauso die ein oder anderen Lacher bei der Danksagung. Die Sympathie die zwischen den beiden Autorinnen herrscht, ist spürbar beim lesen, da ihr Stil perfekt miteinander harmoniert. Nun aber zurück zur eigentlichen Geschichte. Denn auch die liebevolle Gestaltung der Kapitelanfänge gefällt mir, da es immer etwas anderes zu entdecken gibt. Es war spannend, aufschlussreich und auch etwas nachdenklich machend, wie schnell Menschen sich als Götter sehen können, auf eine andere Stufe stellend, als alle anderen. Wo man doch mit Zusammenhalt mehr erreichen könnte. Ein tolles Buch und gelungener Abschluss.