[Rezension] Fegoria

[Rezension] Fegoria

29. Januar 2019 0 Von Grey

„Ich bin Alice – in meinem ganz persönlichen Wunderland. Weiße Hasen habe ich keine, aber einen kleinen Drachen. Mein Hutmacher ist ein sturer Prinz, der mir das Leben gerettet hat, und zudem heißer ist, als es erlaubt sein sollte.“

Details zum Buch:

Fegoria
Annika Kastner
Booklounge Verlag
3,99 € E-Book / 14,99 € Taschenbuch

14. Dezember 2018
436 Seiten
Fegoria # 1
5 Sterne

Inhalt:
Alice ist von ihren Freundinnen, denen es wichtiger scheint, perfekte Fotos für ihre Blogs und Selfies für Instagram zu inszenieren, genervt und führt die gemeinsame Wanderung alleine fort. Als sie den Eingang eines Berges ausfindig macht, lässt sie sich von ihrer Neugierde treiben und betritt das märchenhafte Fegoria. Umgeben von Orks, Trollen, Drachen und Lichtelben, die ihr Leben gewaltig auf den Kopf stellen, versucht sie mit aller Macht, zurück in ihre Welt zu gelangen. Nachdem sie jedoch mit der wohl größten Lüge ihrer Existenz konfrontiert wird, begibt sie sich mit Crispin, Thronfolger im Nebelwald, auf die Suche nach sich selbst. Fegoria ist der Umgangssprache angepasst und spielt in einer modernen Märchenwelt!

Erster Eindruck zum Buch:
Den Kontrast von schwarz und rot finde ich gut gewählt, da es ins Auge sticht. Ansonsten gibt das Cover nur wenig Hinweis darauf, um was für eine Geschichte es sich handelt. Der tolle Anfang lässt einen leicht in das Buch starten und durch mehrere Sichtweisen, dem angenehmen Schreibstil und der Neugierde die mich gleich gepackt hat, verflogen die Seiten nur so.

Protagonisten:
Alice ist eine taffe, junge Frau, die nicht auf den Mund gefallen ist und sich nicht alles bieten lässt. Genau das ist bewundernswert an ihr. Die Sturheit und das aufbrausende Verhalten, machen sie greifbarer, denn niemand will die perfekte junge Frau dauernd vor der Nase haben beim Lesen.
Crispin gehört auch zu der Art von Charakter, die man durch die Ecken und Kanten näher kennenlernen will. Der starke Krieger, der viel Verantwortung trägt, aber wenn es um Gefühle geht, auch ein kleiner Idiot sein kann. Auf eine nette Art & Weise.

Meine Meinung:
Bei den Kapitelanfängen hätte ich es zu Beginn einfacher für den Lesefluss gefunden, wenn der Name der Person aus dessen Sicht man liest darüber gestanden hätte. Das hat sich nach ein paar Kapiteln gelegt und es ging flüssig weiter. Die Geschichte konnte mich das ein oder andere Mal überraschen. Es wirkte nicht zu überzogen, aber auch nicht zu langatmig. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und man sollte sich nicht von dem Cover abschrecken lassen, den dahinter versteckt sich eine tolle detaillierte, abwechslungsreiche Geschichte die mich vollkommen überzeugen konnte.