[Rezension] Mondstaub und Sonnenstürme

[Rezension] Mondstaub und Sonnenstürme

28. Dezember 2019 Aus Von Grey

Stell dir vor, du siehst in die Augen deines Gegenübers und erblickst sein Universum.

Details zum Buch:
Mondstaub und Sonnenstürme
Maja Köllinger
Drachenmond Verlag
4,99 € E-Book / 14,90 € Taschenbuch

09. Juli 2018
350 Seiten
5 Sterne


Du erkennst Gedanken, die wie Planeten in seinem Kopf umherkreisen.
Gefühle, die sich in Sternenbildern auf seinen dunklen Pupillen abzeichnen.
Geheimnisse, die sich in der schimmernden Nebula am Rande seiner Augen sammeln.
Stella ist eine Sternenseele. Sie verfügt über die Gabe, den Kosmos in unseren Köpfen zu ergründen.
Denn wir alle bestehen aus Sternenglanz, Mondstaub und Sonnenstürmen.
Wir alle tragen die kleinsten Teile des Universums in uns.
Wir haben nur verlernt, hinzusehen.


Ehrlich gesagt hatte das Cover meine Aufmerksamkeit schon allein wegen dem Galaxie-Konzept und der feinen, aber auffallenden Schrift geweckt. Ein Blick auf den Klappentext und schon musste ich es haben. Den Schreibstil der Autorin kannte ich bereits, deshalb war ich gespannt, ob sie mich wieder packen kann.


Stellas Charakter ist sehr nachdenklich und ein wenig melancholisch, was sehr glaubwürdig dargestellt war. Ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Die Gedanken, die in ihr herumschwirren und mit denen sie sich allein und doch auf eine Art auch ganz fühlt, zeigen nur umso deutlicher, wie zerissen sie sich fühlen muss.


Der Erzählstil des Buches gefiel mir sehr. Man fühlt sich sofort angesprochen, als wäre man ein aktiver Teil von allem. Das Thema des Universums und der Gedanke das jeder ein Teil davon ist, mag ich sehr. Ich war absolut fasziniert von der Geschichte, die meinen Blick auf die Sterne, dank Stellas Liebe, anders werden ließen. Die Begeisterung für Sterne, Planeten und des Universum waren deutlich spürbar beim Lesen.