[Rezension] When Oceans fade away

[Rezension] When Oceans fade away

14. Januar 2019 0 Von Grey

Es handelt sich hier um eine Anthologie aus dem Tagträumer Verlag, die 10 kurze Geschichten beinhaltet. Dementsprechend ist dies auch eine längere Rezension als sonst.

Details zum Buch:

When Oceans fade away
Aurelia L. Night, Nancy Pfeil, Veronika Rothe, Veronika Serwotka, Teja Ciolczyk, Katrin Gindele, Tatjana Zanot, Nine Willsch, Isabelle Wallat und K. K. Summer
Tagträumer Verlag
3,99 € E-Book / 12,90 € Taschenbuch

01. November 2017
369 Seiten
3 Sterne

Inhalt:
Wenn das Rauschen des Meeres die Zeilen von Geschichten mit Leben erfüllt.
Verfluchte Schiffe, starrsinnige Freibeuter und Magie – Zehn Geschichten erzählen vom Verblassen der Ozeane und von Sonnenuntergängen, die blutrot die Wasseroberfläche durchbrechen. Von jener unergründlichen Sehnsucht, die Menschen innewohnt, wann immer sie das Meer betrachten.

Erster Eindruck zum Buch:
Das Cover ist wunderschön und man spürt den Hauch der Fantasie zwischen den Seiten. Ein richtiger Hingucker außen wie innen.

Zu den einzelnen Geschichten:
Aurelia L. Night – Tränen der Kalypso ist eine tolle kurze Geschichte, dessen Ende mich etwas überrascht hat, da ich dachte es trifft eine andere Person, als es letzendlich tat.

Nancy Pfeil – Die Narben des Meeres hat einen interessanten Ablauf. Unterhaltsam aber nicht vorhersehbar. Der Schreibstil gefällt mir. Die Stimmung des Meeres war toll eingefangen.

Veronika Rothe – 1001 Wunsch: Die Idee hat mir sehr gut gefallen und auch wenn die Geschichte kurz ist, hatte ich nicht das Gefühl das etwas fehlt. Alles in allem war die Geschichte toll geschrieben.

Veronika Serwotka – Der falsche Prinz : Hier hätte ich mir vorstellen können noch mehr davon zu lesen. Daraus hätte sich eine außergewöhnliche Welt spinnen lassen.
Teja Ciolczyk – Das Versprechen der tiefen See ist eine Geschichte, die zeigt wie tiefgehend Liebe sein kann und das es keine größere Macht als diese gibt.

Katrin Gindele – So finster das Meer: Ich wäre sehr neugierig wie es mit allem weitergeht. Eine süsse Geschichte für zwischendurch, die gerne ein paar Seiten länger hätte sein können.

Tatjana Zanot – Das Gesetz des Meeres: Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und auch wie das Thema mit dem Meer gelöst wurde, war einfach, aber wirkungsvoll.

Nine Willsch – Der Wunsch der Sirene ist anders und sehr toll, man ahnt nicht so schnell wen oder was man vor sich hat. Ein sehr rundes Ende schließt die Erzählung ab.

Isabelle Wallat – Tochter der Meere war auch eine nette Geschichte, wenn auch etwas düsterer, aber atmosphärisch. Das auch andere Wesen vorkamen war eine willkommene Abwechslung.

K. K. Summer – Stella Maris: Viel passiert auf wenigen Seiten, aber alles ergibt ausreichend Sinn, das man sich nicht überfordert fühlt.

Meine Meinung:
Zehn sehr unterschiedliche Geschichten, die alle die Gemeinsamkeit des Meeres haben. Somit passt der Titel hier perfekt. Man kann sich einen guten Eindruck zum Schreibstil der Autorinnen machen. Ich hätte mir mehr unterschiedliche Geschöpfe zu dem Thema gewünscht. Ansonsten tolle Geschichten, deren Schauplätze mir gut gefallen haben und gut aufgebaut waren, auf wenigen Seiten.