[Rezension] Fairytown: Where the Magic Sleeps

[Rezension] Fairytown: Where the Magic Sleeps

10. Oktober 2026 0 Von Grey

Ein magisches Jugendbuch über Magie und Freundschaft.

Details:

Fairytown: Where the Magic Sleeps

Christian Handel

Ueberreuter Verlag

14,99 € E-Book / 20,00 € Taschenbuch / 18,94 € Hörbuch

14. Oktober 2026

384 Seiten

4 Sterne

Ein magisches Jugendbuch über Magie und Freundschaft. Die strukturierte Viola ist mehr als überrascht, als sie für ihre neue Au-pair-Stelle im gemütlichen Örtchen Fairytown ankommt, und dort auf den chaotischen Ben trifft, der es auf dieselbe Stelle abgesehen hat. Trotz Heimeligkeit und charmanter Herbstmärkte spitzt sich die Rivalität der beiden immer mehr zu. Doch dann entdecken Viola und Ben, dass Fairytown auf der Grenze zur Feenwelt liegt und diese zu zerbrechen droht. Plötzlich müssen sie zusammenarbeiten, um die Stadt, ihre Bewohner*innen und sich selbst zu retten.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht und auch der kleine, aber aufschlussreiche Einblick in Violas bisheriges Leben und ihre Erwartungen an sich selbst, haben mir geholfen ihr Verhalten besser zu verstehen.

Cosy Fantasy, eine Kleinstadt und die Aussicht auf etwas magisches? Mehr braucht es nicht um mich neugierig zu machen. Neben dem farbenfrohen Cover und dem Klappentext, hat es nicht mehr gebraucht um mich zu überzeugen, die Reise nach Fairytown antreten zu wollen. Ich kam gut voran und habe schnell einen ersten Eindruck vom Schreibstil des Autors bekommen. Fairytown ist eine magische kleine Gemeinde, die man sich im Herbst als sehr cozy, farbenfroh und idyllisch vorstellt. Ein kleiner Kritikpunkt ist für mich das anhaltende Konkurrenzdenken von Viola gewesen, um zu verdeutlichen wie verkopft sie ist. Das zog sich mir zu lange in der Geschichte. Abgesehen davon hätte ich gerne noch etwas mehr Zeit in der Kleinstadt und ihren besonderen Charakteren verbracht. 

Viola und Ben sind absolute Gegensätze. Wo Viola eher pragmatisch und strukturiert an die Dinge geht, ist Ben für mich eher ein Freigeist, der das Leben auch mal so nimmt, wie es kommt und offen für dessen Wunder ist. Viola kommt nach und nach mehr aus sich raus und ist nicht so gefangen in ihren Strukturen, was es den Anfang, indem ich es schwer hatte ihre Gedankenwelt nachvollziehen zu können, dann einfacher gemacht hat. Ben hingegen war für mich etwas schneller greifbarer und seine Geschichte interessierte mich sehr. Denn neben der Stadt, war auch er für mich zu Beginn ein Mysterium.