[Rezension] Die Plotter: Das Kartell der Mörder

[Rezension] Die Plotter: Das Kartell der Mörder

13. September 2021 0 Von Grey

Details zum Buch:
Die Plotter: Das Kartell der Mörder
Un-Su Kim
Goldmann Verlag
15,99 € E-Book / 10,00 € Taschenbuch / 24,00 € Taschenbuch / 11,95 € Hörbuch

16. August 2021
416 Seiten
4 Sterne

Wie Old Raccoon einmal sagte: »Wenn du Bücher liest, wird dein Leben erfüllt sein von Ängsten und Scham« – und alles andere als langweilig.


Raeseng ist Killer von Beruf, seit ihn Old Raccoon als Kind bei sich aufnahm und ausbildete. Aufgewachsen an einem geheimen Rückzugsort in Seoul, einer Bibliothek voller alter Bücher, gehört er zur Killer-Elite Koreas. Denn Old Raccoon ist ein Plotter. Als Kopf der Organisation »Library of Dogs« hat er seit Jahrzehnten alle politisch gewollten Exekutionen in Korea geplant. Doch als die Macht der Diktatur schwindet, gerät auch der Einfluss der Plotter ins Wanken – und eine neue Generation beginnt, ihr eigenes tödliches Netzwerk aufzuziehen. Als Raeseng vom Plan der Plotter bei der Ausführung eines Auftrags abweicht, geraten die Dinge außer Kontrolle – und Raeseng rückt selbst an die erste Stelle der Todesliste …


Es konnte mich erstmal nicht sehr packen oder umhauen. Man merkt schnell das es noch ziemlich komplex wird nach und nach. Und doch bleibt man dran und Seite um Seite wird weggelesen.


Aus Old Raccoon wurde ich absolut nicht schlau, ich konnte ihn gar nicht einschätzen. Am Schluss war ich genauso schlau wie vorher auch. Ein paar Dinge die er sagte, waren für mich sehr interessant, denn diese hätte ich nicht von ihm erwartet.
Bears Umgang mit den Menschen hat mir gefallen, auch wenn sein Job nicht einfach ist, so macht er ihn mit viel Respekt.
Raeseng habe ich mir anders vorgestellt, kälter und abgebrühter, doch ich wurde positiv überrascht. Den inneren Kampf den er führt, war deutlich zu spüren und das machte ihn sehr interessant. Es gab viele Dinge die man über ihn erfahren möchte, auch wenn man weiß das dies nur eine weitere Schicht seiner Persönlichkeit ist, die er über die Jahre hinweg gebildet hat.


Ich war manchmal irritiert aufgrund der Übersetzung mancher Namen. Da kamen manchmal Worte raus, bei denen ich mir gewünscht hätte man hätte die Namen einfach beibehalten. Auch eine Rezension zu schreiben ist gar nicht leicht. Die Kapitellängen empfand ich etwas einschüchternd, da ich selbst nicht gerne zwischendrin pausiere. An den Stil, das innerhalb der Kapitel ein Blick in die Vergangenheit geworfen wird, musste ich mich kurz gewöhnen. Trotzdem hat es mein Interesse gepackt, konnte mich fesseln, aber nicht komplett abholen. Ich mochte die Idee hinter der Geschichte, den Stil und auch die Charaktere.