[Rezension] „Skye. Götter des Nordens“

[Rezension] „Skye. Götter des Nordens“

18. September 2018 Aus Von Grey

Details zum Buch:
Skye. Götter des Nordens
Lea McMoon
Im.press Verlag
3,99 € E-Book
06. September 2018
346 Seiten
2 Sterne

Inhalt:
Mythen, Sagen und Legenden – das ist die Welt von Skye, die lieber für ein Geschichtsreferat recherchiert, als sich auf einem Konzert die Ohren volldröhnen zu lassen. Pech für sie, dass ausgerechnet ihr bester Freund den begehrten Platz als Schlagzeuger in der angesagtesten Indie-Rockband der Stadt ergattert. Notgedrungen trifft Skye nun ständig auf Thorsson, den düsteren Sänger der Band, dem es jedes Mal gelingt, sie aus dem Konzept zu bringen. Erst als Skye in seinen Songtexten Hinweise auf ihre geliebten nordischen Mythen entdeckt, versucht sie hinter seine Fassade aus Coolness und Exzessen zu blicken und kommt ihm und seinem Geheimnis dabei deutlich näher als beabsichtigt…

Erster Eindruck:
Schnell merkt man was für eine Art Geschichte einen erwarten könnte. Auch Skye’s Persönlichkeit ist schnell gut greifbar. Mit dem Schreibstil hatte ich soweit keine Probleme, nur das gewisse Etwas das Spannung aufbaut, war spürbar nicht vorhanden.

Protagonisten:
Skye ist das, was ich als dauerschlechtgelaunte, junge Frau bezeichnen würde. Wie man auf der einen Seite aufmerksam und auf der anderen so ignorant sein kann, ist mir ein Rätsel. Ich habe sie als sehr engstirnig und pubertär empfunden.
Thorsson gibt Rätsel auf und ist anders als zu Beginn erwartet. Man durchschaut von Anfang an wer er ist, mir ging es jedenfalls so.
Will ist ein kleiner Lichtblick. Loyal und hilfsbereit stürzt er sich in jedes Abenteuer.

Meine Meinung:
Puh, was soll ich sagen? Die Geschichte habe ich von Anfang an als sehr oberflächlich empfunden. Nordische Götter interessieren mich absolut, deshalb wollte ich das Buch unbedingt lesen und das Thema ist eigentlich auch genau meins. Eigentlich. Doch hier war mir die Umsetzung überwiegend zu nichtssagend. Die interessanten Stellen zur Geschichte der Mythen und Legenden waren gut, aber konnten den für mich eher zähen und wenig spannenden Rest nicht ausbügeln. Aufjedenfall sollte sich jeder selbst eine Meinung bilden, aber mich hat dieses Buch enttäuscht. Einzig die Detailliebe der Legenden haben es für mich noch etwas „gerettet“.