[Rezension] „Die Dunkelmagierin“

[Rezension] „Die Dunkelmagierin“

26. Februar 2017 Aus Von Mohiniandgrey

Hier ein paar Daten zum Buch:

Titel: Die Dunkelmagierin
Autor: Arthur Philipp
Verlag: Blanvalet
Preis: 11,99€ E-Book / 14,99€ Klappbroschur
Erscheinung: 20. Februar 2017
Anzahl der Seiten: 576

Reihe: Der graue Orden #1

 

Inhalt:
Fejas Talent für die Magie ist groß, doch noch kann die junge Frau es
nicht nutzen. Als sie sich entschließt, der Schule der grauen Magier
beizutreten, wird sie rasch zum Spielball der Intrigen der Mächtigen.
Denn einst waren die grauen Magier gefürchtet, und es gibt Kräfte im
Orden, die diesen um jeden Preis wieder zur alten Macht zurückführen
wollen. Feja muss rasch lernen, ihre Magie zu nutzen, oder sie wird
zwischen den Fronten zerquetscht werden. Doch niemand im Orden ahnt,
dass eine dritte Partei Vorbereitungen trifft, um die tausend Jahre alte
Ordnung zu zerschlagen – und Feja soll ihr Werkzeug sein …

Cover:
Ein Schloss, ein Rabe und eine Hand über der eine Art Diamantsplitter schwebt. Auf den ersten Blick wurde schon meine Neugierde geweckt. Das es überwiegend in schwarz und blau gehalten ist, mit weißen Akzenten gefällt mir auch auf Anhieb.

Zum Buch:
Die Klappbroschur sieht toll aus und die Buchdeckel- und die Buchrückeninnenseite sind interessant gestaltet. Die Kapitel sind etwas länger, dennoch gut übersichtlich. Man liest aus mehreren Perspektiven.

Protagonisten:
Zu den Protagonisten tue ich mir wirklich schwer, denn man trifft auf viele Charaktere, die aber so komplex sind, das man sie gar nicht auf ein paar Worte begrenzen kann. Feja ist sehr widerspenstig, mutig und stur. Ab und zu hat sie auch ein kleines Problem Anweisungen zu folgen, aber das gleicht sie durch ihren Mut wieder aus. Letzendlich weiss man nicht wen man von den anderen Charakteren trauen kann und wer wirklich aufrichtig ist.

Meine Meinung:
Es passiert viel außen rum, daher war es für mich nicht so ganz flüssig zu lesen. Ich würde das Buch eher im Highfantasybereich sehen. Auch nach etwas über 100 Seiten konnte ich der Handlung nicht so schnell folgen, wie die Dinge schon passierten. Es kam nach einer Weile das Gefühl auf, das es sich schleppend lesen lässt und man immer voll konzentriert sein muss, um die Zusammenhänge richtig zu deuten. Deshalb habe ich mir immer kleine Pausen gönnen müssen, um die ganzen Informationen zu verarbeiten. Mir gefällt die Grundidee des Buchs wirklich toll, Magier, ein Mädchen das eine große Gabe hat und eine Schule die ihr beibringen will sie richtig zu nutzen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht richtig reinlesen, ob das am Schreibstil liegt oder das ich eine andere Umsetzung erwartet habe, kann ich gar nicht genau benennen. Es war nicht schlecht, aber es konnte mich auch nicht wirklich überzeugen und mitreissen.

2,5 Sterne