[Rezension] Der Gott und der Geist

[Rezension] Der Gott und der Geist

2. September 2026 0 Von Grey

Die gefühlvolle Fortsetzung zu »Der Gott und die Füchsin«.

Details:

Der Gott und der Geist

Sophie Kim

Heyne Verlag

9,99 € E-Book / 17,00 € Klappbroschur / 24,04 € Hörbuch

12. August 2026

449 Seiten

Fate’s Thread # 2

5 Sterne

Der nicht länger gefallene Gott Seogka ist zwar in die Himmlischen Reiche zurückgekehrt, doch dabei hat er seine große Liebe Kim Hani verloren. Ein roter Faden an seinem kleinen Finger führt ihn schließlich auf ein Kreuzfahrtschiff auf dem Fluss der Toten in der Unterwelt – doch die Frau, die er dort trifft, heißt Yoo Kisa, und sie kann sich nicht an ihn erinnern. Als der Himmlische Kaiser an Bord des Schiffes ermordet wird, müssen Seogka und Kisa den Täter finden. Noch während sie sich fragen, was sie einander eigentlich bedeuten, erhebt sich eine Gefahr, die sowohl die Himmlischen als auch die Irdischen Reiche bedroht.

Sowohl farblich, als auch die Details und der Stil treffen genau meinen Geschmack. Ich freue mich sehr auf dieses neue Abenteuer. 

Das es um die Wiedergeburt Hani geht, war mir neben der Haupthandlung klar, aber ich wurde überrascht von der Umsetzung, da ich mir was ganz anderes vorgestellt habe. Die Schauplätze, dachte ich am Anfang, hat nicht viel Spielraum für Abwechslung, doch da hat mich die Autorin eines besseren belehrt. Es fiel mir leicht in der Geschichte schnell voranzukommen, auch wenn ich nicht wollte das es endet. Auch eine Weile nach dem Lesen, denkt man gerne noch an die Dilogie zurück. Gäbe es noch weitere Bände aus dem Universum, würde ich sie auf alle Fälle lesen. Fantasy begeistert mich immer wieder aufs Neue und von Wesen zu lesen, die man nicht so oft liest, finde ich immer wieder toll. 

Seokga ist noch genau der gleiche wie wir ihn kennengelernt haben, was ich gut finde, auch wenn ich erwartet habe am Anfang eine Veränderung zu sehen, aufgrund dessen was er erlebt hat. Natürlich gibt es auch Facetten, die wir noch nicht ganz erkunden konnten, aber das mach es umso spannender mehr zu erfahren.

Kisa ist sehr unbeholfen und analytisch, lässt einen nicht so leicht in ihre Karten schauen. Die Momente in denen sie mehr von ihrer Persönlichkeit zeigt und weniger verkopft handelt, sind mir positiv aufgefallen. Ihre Entwicklung war ein steter Faden in der Geschichte.