[Rezension] Die letzte Tochter der Drachen
Eine Geschichte über Liebe, Pflichtgefühl und Mut.
Details:
Die letzte Tochter der Drachen
Neon Yang
Piper Verlag
11,99 € E-Book / 18,00 € Hardcover
31. Juli 2026
188 Seiten
3 Sterne
Yeva ist eine begnadete Drachentöterin. Obwohl die Ritterin im gesamten Sonnenreich für ihre Heldentaten gefeiert wird, bleibt Yeva dort immer eine Fremde. Denn ihre Mutter stammt aus Quanbao, einem unabhängigen Königreich in den Bergen, in dem Drachen verehrt werden. Als an der Grenze ein letzter Drache entdeckt wird, soll Yeva ihn erlegen. In Quanbao wird sie von der mysteriösen Königin Sookhee willkommen geheißen. Langsam öffnet sich Yeva der Heimat ihrer Mutter, dem Land, der Kultur und ihrer eigenen Vergangenheit – und Lady Sookhee. Doch diese hütet ein gefährliches Geheimnis, und bald muss sich Yeva zwischen ihrem Herz und ihrer Pflicht entscheiden.
Der Beginn erinnert mich anden Stil einer Erzählung aus Legenden, was meine Neugierde geweckt hat. Für mich war das ein gelungener Einstieg in die Geschichte.
Weniger queer als gedacht, nur minimal vorhanden, deswegen hat mich die Beschreibung der queeren Drachen-Romantasy eher verwirrt. Die Schauplätze an sich waren ausreichend unterschiedlich, wenn auch wenig genauer beschrieben, sondern nur oberflächlich erwähnt. Wäre natürlich auch in der geringen Seitenzahl begründet, doch ein wenig mehr Details wären gut gewesen sich die Umgebung besser vorstellen zu können. Ich weiss das man auf 188 Seiten nicht viel erwarten kann, es war trotzdem größtenteils stimmig und in der Handlung rund. Ein paar Dinge hätte ich für mich noch ausführlicher gebraucht, da mir die Erklärung schlichtweg ganz fehlte und vieles sehr offen geblieben ist. Die Beziehung der beiden war ganz nett.
Yeva hat viel erlebt, ist auch sehr verschlossen und dienstbeflissen. folgsam, schlau, aber auch neugierig. Sie ist auch loyal wenn ihr etwas wichtig ist, vermeidet dennoch viele Dinge die nicht zu der Maske, die sie nach außen trägt, passten. Lady Seokhee wirkt sehr zerbrechlich und jung. Durch ihren Stand und die Verantwortung die sie trägt ist sie auch verschlossen und vorsichtig, aber immer fair.